Paten gesucht

Für zwei kids aus Bulgarien suchen wir aktuell Paten, die ihnen mit 30,00 EUR monatlich das Heranwachsen und den Start ins Leben erleichtern möchten:

A. (7 Jahre alt) und sein Bruder I. (5 Jahre alt) kommen aus einer türkischen Familie, die in Bulgarien lebt. Gleich nach ihrer Geburt wurden sie zur Adoption freigegeben. Der Adoptivvater ist nun arbeitslos, er gräbt Gruben für Abwasser und findet nur gelegentlich Arbeit. Die Familie wohnt in Kravoder (ein Dorf in der Nähe von Wraza). Letztes Jahr ist das Dach von ihrem Haus abgebrannt. Die Mutter war drei Monate lang in England, um da zu arbeiten, damit das Dach repariert werden konnte. Der Vater fährt A. jeden Tag in die Schule in Wraza und I. in den Kindergarten. Beide Eltern kümmern sich gut um ihre Kinder. Beide Kinder sind fröhlich, spielen gerne draußen und gehen zur Kirche in Wraza.

Bericht von unseren Partnern vor Ort

Sie können sich eine längerfristige Unterstützung vorstellen? Sprechen Sie uns gerne an unter bulgarienhilfe@petrikirche-bielefeld.de. Bei ernsthaftem Interesse haben wir Bilder und Details zu beiden. Näheres zu unseren Familienpatenschaften hier.

Update 20.11.2021: Für A. haben wir Paten gefunden

Update 26.12.2021: Auch für I. haben wir Paten gefunden

Medizinisches Zentrum geschlossen

Leider ist das Medizinische Zentrum in Kazanlak seit Mai geschlossen. Erst war die Ärztin Dr. Gardeva an Covid erkrankt und danach hatte die Krankenschwester gesundheitliche Probleme. Die Krankenschwester möchte gerne zurück zur Arbeit und wir hoffen das medizinische Zentrum im Dezember wieder eröffnen zu können.
Dr. Gardeva konsultiert Patienten per Telefon, oder in Einzelfällen konmmen diese zu ihr nach Hause. Einige Leute, die regelmässig Medikamente brauchen, bekommen diese weiterhin durch das medizinische Zentrum.

Bericht von Pastor Gardev, Kazanlak, im November 2021

Situation in Bulgarien im November 2021

LIEBE FREUNDE, SEHR GEEHRTE SPENDER
Wir möchten uns ganz herzlich bedanken für Ihre Unterstützung.

SITUATION IN BULGARIEN
Im Sommer waren die Zahlen an Corona Fällen zurückgegangen. Im Gegensatz zu anderen Länder lassen sich sehr wenig Leute Impfen. Hauptsächliche Gründe dafür sind der Zweifel ob die Impfungen wirklich helfen, die Angst, dass die Impfung mehr schadet als schützt und viele sehen auch die Notwendigkeit für die Impfung nicht.
Diesen Herbst sind die Zahlen von den Corona Fällen sehr gestiegen. Viele Leute sind im Spital und einige grosse Spitäler können keine weiteren Patienten aufnehmen.
Damit sich mehr Leute impfen wurde ein Zertifikat eingeführt. Wer Covid offiziell hatte, geimpft ist oder einen Test macht bekommt das Zertifikat und hat Zugang zu Restaurant, Kaffee, Cinema, Theater usw. Schwierig wird es für Besitzer von Kaffee oder Restaurant, welche von Familien geführt werden und sich nicht impfen lassen wollen.
Gewisse Schulklassen und Universitäten haben den Unterricht wieder online eingeführt.
Die Preise sind in Bulgarien gestiegen. Nicht nur von Elektrizität und Holz aber auch viele Lebensmittel sind davon betroffen. Wir hoffen einen milden Winter zu haben, damit gespart werden kann für das Heizen.

Arbeit
Die Wirtschaft hat sich leicht erholt. Wir sind sehr dankbar, dass die meisten Leute in unserer Gemeinde wieder eine Anstellung gefunden haben. Es gibt weiterhin vereinzelte Fälle die keine Arbeit haben, oder ihre Arbeit verlieren könnten, weil Hotels/ Restaurant/ Kaffee geschlossen werden für den Winter oder ganz.

Kirche
Der Gottesdienst findet weiterhin statt. Alle Regeln (Desinfektion, Masken, Abstand) werden eingehalten. Zusätzlich wurden zwei Räume eingerichtet, wo der Gottesdienst live übertragen wird, damit mehr Leute in die Kirche kommen können.

Bericht von Pastor Gardev, Kazanlak, im November 2021