Haus der Zuflucht – im Mai 2026

Zu Beginn des Jahres wohnten vier Frauen im Haus der Zuflucht, momentan sind es zwei Frauen im Alter von 25 bzw. 27 Jahren. Nähere Informationen unterbleiben aus Datenschutzgründen, aber das Haus der Zuflucht wird genutzt und ist ein Segen für die Menschen.

Das Haus wird nicht nur für die Bewohnerinnen genutzt, sondern für verschiedene Projekte und z.B. Treffen mit Patenkindern. Kürzlich wurden Karten mit Kindern aus dem Dorf und den Bewohnerinnen gebastelt. Die nächste Aktion ist für den Sommer geplant.
Einige Reparaturen und Ersatzbeschaffungen stehen an: Der Schornstein ist schadhaft, ebenso die Regenrinnen an mehreren Stellen.

Patenkinder:
Der Adoptivvater zweier Jungs ist verstorben; I. kommt damit nicht zurecht und befindet sich in einer schwierigen Situation. Bei allen anderen Patenkindern läuft alles gut, sie gehen zum Kindergarten/Schule und entwickeln sich gut.
Die Studenten V. , Ts. , C. und Te. schreiben demnächst Prüfungen. Sie sind alle fleißig und bis jetzt mit dem Studium erfolgreich.

Auto:
Nina und Ihr Team sind sehr dankbar für das ehemalige Pastorenauto, dass wir ihr 2024 überlassen konnten. Sie schreibt:

Das Auto und das Projekt sind ein sehr großer Segen für viele Familien, da wir jede zweite Woche nach Sofia fahren, um Lebensmittel zu holen: Momentan bekommen 53 Familien Lebensmittel.10 der Familien sind extrem sozial schwach und haben Schulkinder in einer der Schulen in Mezdra, zu der wir einen sehr guten Kontakt haben. Die Lebensmittelpakete sind eine große Unterstützung, was die Versorgung mit Lebensmittel angeht, damit die Kinder satt in die Schule gehen können.

Bei intensiver Nutzung zeigt das Fahrzeug nun Verschleißerscheinungen: Die hintere rechte Tür muss repariert werden, sie schließt nicht mehr richtig und die Stoßdämpfer müssen gewechselt werden.

Der 23. Hilfstransport aus Sliven in die Ukraine

Unser Spendenaufruf, unterstützt durch Berichte in der Bielefelder Lokalpresse, zeigte Wirkung. 4.500 EUR kamen alleine bei der Nadeshda Bulgarienhilfe mit Stichwort „Ukraine“ zusammen!

Nennenswerte Spenden kamen auch von einer weiteren Kirchengemeinde in Deutschland und aus einer nordirischen Kirchengemeinde. So konnten Pfr. Slavchev und sein Team aus Sliven am 15. März mit Hilfsgütern Richtung Ukraine aufbrechen.

Wie üblich wurden die Hilfsgüter persönlich überbracht u.a. in der Oblast Schytomyr. Am 19. März besuchte die Gruppe ein Militärhospital und half nicht nur mit Früchten und Lebensmitteln – die Verwundeten sehnten sich nach Gepräch und Gebet, berichtet Pfr. Slavchev.

Das Team aus Sliven ist nach anstrengender Reise inzwischen wohlbehalten zurück und dankt allen Spendern!

Stromgeneratoren für die Ukraine

Pfr. Slavchev und Freiwillige aus der Region Sliven leisten humanitäre Hilfe in der Ukraine. Er schreibt:

JETZT besteht ein dringender Bedarf an Generatoren, denn weite Teile der Ukraine haben keinen Strom und die Menschen frieren im kalten Winter.
Gerade warten wir auf eine Aufstellung der benötigten Generatoren von Pfr. Sergey, verantwortlicher Pfarrer für die Kirchen in der Oblast Schytomyr, und von Victoria, Organisation „God with us“ aus der Region Kiew.
Sobald die Aufstellung eintrifft möchten wir schnell helfen.

Die Nadeshda Bulgarienhilfe unterstützt diesen Aufruf. Bitte helfen Sie mit, jeder Euro kommt direkt an. Eine Spendenbescheinigung für die Einkommensteuer stellen wir selbstverständlich aus.

Begünstigte:Ev. Petrikirchengemeinde
IBAN (Konto):DE 8048 0501 6100 6540 0707
Kreditinstitut:Sparkasse Bielefeld
BIC (Bankleitzahl):SPBIDE3BXXX
Verwendungszweck:Nadeshda-Bulgarienhilfe für Ukraine

Unsere Partner aus Sliven beschaffen die Generatoren und liefern in selbstorganisierten Transporten persönlich aus, vgl. <<Der 22. Hilfstransport aus Sliven in die Ukraine>>