Gemeindegebäude für Vratsa!

Die Gemeinde von Pastor Georgi in Vratsa trifft sich aktuell in einem Kinosaal.  Nun schreibt Georgi:

Hallo Freunde!

Mit diesem Brief möchte ich Sie über die Entwicklung des Kaufes eines Grundstücks und den Bau eines Gemeinde Gebäudes für den Dienst der Schalom- Gemeinde in Vratsa informieren.

Zunächst möchte ich mich im Namen der Gläubigen unserer Gemeinde bei all unseren Freunden bedanken, die für uns gebetet haben, und finanziell unterstützt haben.

Gott hat uns wirklich geholfen und der Kauf des Grundstückes verlief reibungslos. Das Grundstück kostete 35 897 Euro.

Wie haben wir angefangen?
Im Laufe des Jahres haben wir die Baupläne für die drei Gebäude erstellt: ein Hauptgebäude, ein Obdachlosenheim und ein drittes Sonntagsschulgebäude, Jugendliche, Jugendliche mit Option für einen christlichen Kindergarten. Die Pläne für alle 1000 m2 bebauter Fläche kosteten 7 692 Euro.

Die verbleibenden Verwaltungsgebühren für die Übertragung der Grundstücke, die Gebühren für die Wasserversorgung und die Stromverbindungen betragen 4 103 Euro.
Für den Bau der Fundamente die Konstruktion, alles was wir bis jetzt gebaut haben, haben wir 16 339 Euro bezahlt..

Was haben wir bis jetzt getan?
Die Baupläne sind für die Gebäude fertig. Wir haben auch Baugenehmigungen für die beiden Gebäude bekommen. Die endgültigen Verträge mit der Wasserversorgungs- und Kanalisationsgesellschaft wurden abgeschlossen, wobei die Stromkabel Entwässerung Röhre für sauberes und schmutziges Wasser verlegt und in Schächte gebracht wurden. Nur die technische Verbindung zum System bleibt noch.
Die Pläne für das 3. Gebäude sind noch in Vorbereitung.

Wir haben die Fundamente fuer die erste Gebeude ausgegossen und die Betonplate fuer den Erdgeschoss gelebt. Auch die Konstruktion ist auf 80% fertig.

 

 

Wegen das Wetter konnten wir nicht weiterbauen. Sobald das Wetter jetzt mitmacht werden wir den Dach aufbauen und danach mit den Waenden und dann auch mit die erste Etage anfangen.

Dies ist der heutige Stand, zu der wir gekommen sind. Mit einem dankbaren Herzen vor Gott kann ich sagen: Gott hat uns bisher geholfen. Wir glauben, dass es uns weiterbringen wird und den ganzen Weg!

Was kommt als nächstes?
Unser Wunsch und unsere Vision sind bis Dezember dieses Jahres, um die Hauptgebäude fertigstellen oder zumindest in eine Form bringen zu können, in der wir uns dort versammeln können für Gottesdienste.
Dies ist kein unerreichbares Ziel. Weihnachten 2019 in der neuen Gemeinde, Gottesdienste feiern zu können.
Alles ist möglich für Gott und für den, der glaubt!

Als Pastor der Schalom Church – Vratsa bezeuge ich, dass die Menschen würdig und großzügig geben, und nehmen die Arbeit auch zu Herzen.

Wir haben einen gewissen Betrag, um fortzufahren, aber es reicht keineswegs aus, um das Ziel zu erreichen. Wir glauben Gott für unsere Bedürfnisse.

Wenn jemand uns bei dieser Glaubensarbeit unterstützen möchte, kann diese Gemeinde Konto verwenden mit der Aufschrift „Bau des Gemeinde“.

Euer dankbarer Georgi

Suppenküche Kazanlak öffnet

Nachricht aus Kazanlak:

Die Suppenküche konnte am 1. November 2018 wieder eröffnet werden. Wir sind sehr dankbar, mit diesem
Angebot den bedürftigen Menschen helfen zu können.
Im selben Lokal wie in den letzten zwei Jahren konnten wir für 3.40 BGN (1.74 EUR) pro Mahlzeit tätig
sein.
50 Personen wurden als Empfänger ausgesucht, davon 25 von unserer Kirche und 25 von der Stadt. Die Kirche gibt bei
ihren 25 Personen vor, wer gehen kann. Manchmal werden einige Leute nach einem Monat abgetauscht
damit möglichst viele von dieser Suppenküche profitieren können. Es besteht die Möglichkeit vor Ort die
Mahlzeit einzunehmen oder sie abzuholen. Viele Leute nehmen die Mahlzeit mit nach Hause, wo diese mit
Familienmitgliedern geteilt wird oder für das Abendessen aufbewahrt wird.
Es ist immer eine Suppe und eine Hauptspeise mit Brot, wobei entweder die Suppe oder die Hauptspeise
Fleisch enthalten.

Auch für den Winter 2018/2019 kann die Nadeshda-Bulgarienhilfe der ev. Petrikirchengemeinde die Suppenküche in Kazanlak dank Ihrer Spenden finanzieren. Jeder Euro kommt an!

Das Medizinische Kabinett in Kazanlak

Das Medizinische Kabinett in Kazanlak berichtet im November 2018 ausführlich über die Arbeit vor Ort:

LIEBE FREUNDE, SEHR GEEHRTE SPENDER!

Wir sind sehr dankbar, dass das Medizinische Kabinett weiterhin offen ist. Die Situation hat sich im vergangenen Jahr nicht wesentlich verändert.

1. Ziel der Arbeit

Ziel der Arbeit ist es, Menschen zu helfen. Im Medizinischen Zentrum werden Personen jeden Alters medizinisch und geistlich versorgt. Eine Krankenschwester führt grundlegende Untersuchungen durch, die Ärztin macht spezielle Konsultationen. Im Wartezimmer sind während den Öffnungszeiten freiwillige Frauen aus der Kirche anwesend, die zuhören, wenn Besucherinnen und Besucher über Probleme sprechen möchten.

2. Warum ist das Angebot nötig?

Nach dem Ende des Kommunismus kämpften die Bulgarinnen und Bulgaren mit vielen Problemen. Die niedrigen Löhne und Renten waren eines davon, dass nicht mehr alle Menschen eine Krankenversicherung hatten, ein anderes. Die Situation hat sich in den letzten Jahren in den größeren Städten gebessert. Der durchschnittliche Lohn in der Regionalstadt Stara Zagora liegt bei rund 470 EUR, wobei die Lohnschere zwischen großen Städten und kleinen Dörfern weit auseinandergeht. Bei den Renten fanden keine großen Anpassungen statt in den letzten Jahren. Sie bewegen sich immer noch zwischen 92 und 360 EUR im Monat. Dies reicht nicht aus, um die Lebensunterhaltskosten zu decken.

3. Die soziale Situation

Besucher des medizinischen Zentrums stammen hauptsächlich aus der sozial schwachen Schicht. Roma, Arbeitslose und Rentner machen den Großteil aus. 28% der bulgarischen Bevölkerung sind nicht krankenversichert. Jeder Arztbesuch kostet 10 EUR, verschriebene Medikamente sind zusätzlich zu bezahlen. Im Medizinischen Zentrum sind sowohl die Untersuchung, wie auch die Medikamente unentgeltich, was für Betroffene mehr als hilfreich ist.

4. Besucher

Monatlich werden etwa 200 Besuche verzeichnet. Das medizinische Zentrum ist offen für Kirchenmitglieder, aber auch für andere Bewohnerinnen und Bewohner von Kazanlak und Umgebung. 60% der Patienten gehören zu den Letztgenannten.

Statistik von Januar bis September 2018

Gesamte Anzahl von Besuchen: 2.081
Nach Alter:
0-12 Jahre: 17
13-19 Jahre: 32
20-30 Jahre: 39
30-40 Jahre: 44
40-50 Jahre: 622
50+ Jahre: 1327

Davon Kirchenmitglieder: Ca. 42%

5. Behandlungen Krankheitsbilder

Die Patienten nehmen meistens allgemeine Untersuchungen in Anspruch und beziehen nicht rezeptpflichtige Medikamente. Allerdings kann die Ärztin auch Medikamente verschreiben. Hier die am häufigsten behandelten Beschwerden:

  • Osteoporose
  • Diabetes
  • Grippe
  • Hoher Blutdruck
  • Erkrankungen am Herz
  • Arthritis
  • Magenbeschwerden

6. Mitarbeiterinnen

Die Krankenschwester ist zu 50% angestellt. Sie arbeitet von Montag bis Donnerstag von 09:00 bis 13:00 Uhr und am Sonntag nach dem Gottesdienst.
Weiter praktiziert Dr. Gardeva zwei Mal wöchentlich für jeweils zwei Stunden im Medizinischen Zentrum. Dr. Gardeva arbeitet freiwillig und wird nicht bezahlt. Im Wartezimmer ist während den Öffnungszeiten immer eine freiwillige Mitarbeiterin anwesend. Sie hört den Menschen zu und berät sie, wenn dies gewünscht wird.

7. Öffnungszeiten

Montag bis Donnerstag von 09:00 bis 13:00 Uhr und Sonntag nach dem Gottesdienst.

8. Einnahmen und Ausgaben

Ausgaben Januar bis September 2018:

Löhne:           1.369,53 EUR
Medikamente:     1.718,39 EUR
Unterhalt:       1.365,85 EUR
(Strom, Wasser, Telefon, Heizung)
Fahrzeugkosten:    465,81 EUR
Summe:           4.919,58 EUR

Einnahmen Januar bis September 2018:

Nadeshda-Bulgarienhilfe der ev. Petrikirchengemeinde:       2.164,63 EUR
Sonstige Spenden:                                           1.849,05 EUR
Summe:                                                      4.013,68 EUR

Die Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben kann (noch) aus einem Spendenüberhang in Vorjahren gedeckt werden.