Rückblick auf den Sommer in Sliven

Das Sommercamp des ECC Sliven und der Tochtergemeinden wurde wieder in Kableshkovo, 15 km vom Schwarzen Meer entfernt, organisiert.

Wir organiserten ein Familiencamp und drei Camps für Pensionäre, zwei ukrainischen Familien mit drei Kindern wurden Ferientage ermöglicht. Das Camp wurde insgesamt von 62 Menschen genutzt im Sommer, darunter 18 Familien mit 10 Kindern.
An den Abenden versammelten wir uns in Gemeinschaft mit Gott, studierten die Bibel und gaben Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen und Gebeten. Unsere Arbeit mit Gott wird nicht vergeblich sein, lasst uns das nicht vergessen!

Anfang September bereitete Pfr. Slavchev zusammen mit Nikolinka, Rumen, Georgi Ajemov, Trifon und Mitko das Lagerhaus vor für die angekündigten Hilfslieferungen aus Deutschland.
Am 15.9. traf der LKW aus Deutschland ein mit Lebensmitteln, Konserven und Kleidung. Wir sind so dankbar, dass unsere Brüder und Schwestern in Deutschland sich immer noch kümmern um die Gläubigen in Osteuropa! In der Folgezeit begann die Verteilung der Hilfsgüter in Sliven und den den angeschlossenen Gemeinden in der Region, zusammen mit christlicher Literatur.

Pfarrer Seelbach, wir sind extrem dankbar für die Unterstützung durch die ev. Petrikirchengemeinde für die Ukraine und die Region Sliven. Gott segne Sie, und alle deutschen Christen für ihre Liebe und Unterstützung der bulgarischen Brüder und Schwestern!

Pfarrer Stoyan & Zhani Slavchev

Sommer in Brusen

Wir sprechen allen unseren herzlichen Dank aus für alle Gebete und die treue Unterstützung!

Haus der Zuflucht Brusen
In Brusen wohnt momentan Toni. Er war früher bei uns, dann im Kinderheim, wo das Sozialamt ihn hingeschickt hat und jetzt ist er wieder da und wir suchen eine Arbeitsstelle und eine Sozialwohnung für ihn. Bis sich die Lage bei Toni stabilisiert, bleibt er im Haus in Brusen.
Seit letzter Woche haben wir auch eine Mutter mit zwei Jungs, die auch bei uns wohnen, bis sich ihre familiäre Situation gebessert hat. Die Mutter ist Opfer häuslicher Gewalt und ist durch das Sozialamt zu uns gekommen.
Es kommen weiterhin ehemalige BewohnerInnen des Haus des Zufluchts zu uns sowie Kinder aus dem Dorf und aus dem Patenschaftsprojekt, um Zeit mit uns zu verbringen und etwas Warmes zu essen. Wir backen oder kochen was zusammen.
Für das Auto sind wir sehr dankbar! Es ist ein großer Segen für uns als Team und für alle Familien, die jetzt jede Woche Lebensmittel bekommen.
Unsere Freiwillige Viktorio, seine Mutter Diana und Miglena helfen uns nach wie vor, die Lebensmittel zu verteilen, die wir von Bulgarian Food Bank bekommen. Viktorio misst Blutdruck und gibt medizinischen Rat zu den Leuten, die gesundheitliche Probleme haben, da er Medizin studiert.

Kooperation mit der Stadt und mit Brusen
Die Zusammenarbeit mit dem Sozialamt in der Stadt funktioniert nach wie vor gut. Mit dem Bürgermeister aus Brusen kooperieren wir auch gut. Wir beraten zusammen, wo und wie wir Leute aus dem Dorf unterstützen können.
Herzliche Grüße und Gottes reichen Segen!


Nina, Lucho und Team

Ein Besuch in Bulgarien


Im Mai 2024 machten wir uns auf die Reise, zu sechst, aus Bielefeld, mit Ziel „Bulgarien“. Für einige von uns war es der erste Besuch in diesem Land, für andere ein ersehntes Wiedersehen mit Land und Leuten.

Landeanflug Sofia


Gleich zu Anfang mussten wir Lehrgeld bezahlen:
Die Mietwagenangebote „5 EUR je Tag“ im Internet scheinen verlockend, beim nächsten Besuch werden wir definitiv auf seriöse, international bekannte Vermieter achten.

Die Reise war privat und zu 100% durch die Teilnehmer finanziert, es wurden keine Spendengelder aufgewendet.

-> Sofia