Corona-Hilfen – die zweite

Nachdem wir zu Anfang der Corona Krise schon mit einer schönen Summe erste Hilfen geben konnten, konnten wir eine überwältigende Spendenbereitschaft durch den Rundbrief Ende März verzeichnen.

Es gibt einige zweckgebundene Spenden für eine einmalige Pastorenunterstützung und für Einzelpersonen. Und es gibt eine einzelne Sonderspende für ein Patenkind.

Folgende Hilfen bringen wir jetzt auf den Weg:

Kazanlak: 1500,00 EUR
Sliven: 1500,00 EUR
Mezdra: 1000,00 EUR
Vratsa: 1500,00 EUR
Stiftung „Zukunft und Hoffnung“ (Haus der Zuflucht): 1000,00 EUR
Mokren und Padarevo: je 150,00 EUR

Vielen Dank allen Spenderinnen und Spendern!

Hilfe, die ankommt

Ein Teil unserer Hilfeleistungen ging in die Region Mezdra, von dort kommt ein erstes Feedback:

Lieber Heinrich,

vielen, vielen, herzlichen Dank für die schnelle Unterstützung!!!!!!!!! Das bedeutet uns viel und es ist eine ganz große Hilfe in dieser Zeit! Gib unseren Dank bitte weiter, an alle, die geholfen haben, weil es uns wirklich sehr wichtig ist!

Das Paket kam gestern an und ich werde Dir Fotos und einen Bericht die nächsten Tage zuschicken. Schon morgen fahren wir zu A. , L. und I., die ganz dringend Hilfe brauchen. Dann besuchen wir alle anderen, die auch in Not sind und werde von allem berichten.

Gottes Schutz, jeden Tag neu!

Eure Nina, Lucho und Team

Den Dank geben wir hiermit gerne weiter, an alle, die gespendet haben!

Aus Gründen des Datenschutzes sind die genannten Namen im Originaltext abgekürzt.

Die Corona-Krise in Bulgarien

Aktueller Spendenaufruf:

Liebe Freunde unserer Nadeshda Hilfe, liebe Helfer und Unterstützer,

niemand weiß wie es mit der Corona-Krise weitergeht. Bei uns sind viele Menschen in Sorge. Die Wirtschaft kommt in große Bedrängnis. Arbeitsplätze sind gefährdet. Der Staat schießt Millionen Euro in Hilfsprogramme.

In Bulgarien ist die Krise weit dramatischer. Es gibt keine ausreichende medizinische Versorgung. Ich möchte mir gar nicht vorstellen, was passiert, wenn die Viren sich in einem der Slums verbreiten. Aber auch die Gemeinden spüren die Auswirkungen sehr extrem.

Aktuelle Nachrichten aus Kazanlak, Vraza und Mezdra sind eingetroffen. Die Lage ist dramatisch, lasst uns überlegen, wie wir am besten schnell helfen können.

Nicht zuletzt sollten wir an die Situation der Pastoren, Mitarbeiter und von Nina und ihrer Familie und den Helfern in der Stiftung denken. Sie sind diejenigen, die Hilfe weitergeben und sich bis zum Letzten einsetzen. Wir sollten ihnen gerade auch Unterstützung zukommen lassen, dass sie nicht in der Sorge um sich selbst, anderen nicht mehr helfen können.

In den nächsten Tagen werden wir einen Spendenbrief an unseren großen Freundeskreis schreiben. Diese Gelder sollten wir auch sofort dann weiterleiten, wenn sie eingegangen sind.

Wir werden uns als Ausschuss nicht treffen können und müssen per Email und Telefon abstimmen.

Folgende Hilfen sind am Dringendsten:

Kazanlak: Benötigt wird Hilfe zum Anschaffen der Lebensmitteltaschen, zunächst 100 Päckchen für jeweils 8 Euro.

Unser Ziel ist es, Geld für 200 Päckchen aufzubringen. (1600 Euro).

In Kazanlak ist das Medizinische Kabinett von der Stadt wegen Corona geschlossen worden. Es war der einzige Ort, wo Menschen ohne Krankenversicherung Hilfe und Medikamente bekamen. Und es kann sein, dass die Stadt wegen Versammlungsverbot die Suppenküche schließen wird …

Brusen (Haus der Zuflucht und Patenkinder): Aktuell sind Nina und ca. 20 Patenkindern und ihre Familien bedroht. Lasst uns Spenden sammeln und Nina entscheiden lassen, wie sie es nach Not verteilt.

Vraza: Auch hier werden Lebensmitteltaschen benötigt, unser Ziel ist eine Unterstützung zwischen 1000-1600 Euro dafür.

Für die Mitarbeiter: Wir sollten Georgi, Nina und George für ihre Familien ebenso wie die Mitarbeitenden in der Gemeinde unterstützen.

Bitte spenden Sie für Bulgarien!

Pfr. Seelbach